[Nachtrag] Warum uns die Politiker für dumm verkaufen

Nach dem Sebastian von http://www.pal-blog.de noch zu diesem Beitrag mit der „Dann geh und mach es besser!“-Keule geschwungen hat, möchte ich dazu ganz kurz etwas anmerken:

Ich habe mir schon öfters Gedanken darüber gemacht, in die Politik zu gehen, es auch immer wieder mal halb ernst, halb ironisch gesagt, und es wirklich besser zu machen. Es gibt da aber ein paar Dinge, über die ich dabei dann nachdenke:

  • Sollte ich in eine Partei eintreten? Und wenn ja, in welche? Sind die Piraten zum Beispiel eine Option, über die man nachdenken könnte? Oder doch parteilos? Kann man es als Parteiloser überhaupt über die Lokalpolitik hinausschaffen? Oder ist man dann der Partei-Loser? Bundestagsabgeordneter ist ja drin, aber was kann man da als Einzelperson bewirken?
  • Gab es nicht schon viele vor mir, die genau das selbe gedacht haben? Wie viele von denen sind dann wirklich in die Politik gegangen und was ist aus ihnen geworden? Wird man, sobald man einmal im System Politik ist, auch so ein worthülsenvielnutzender Phrasendrescher? Oder haben die schlicht und einfach keinen Erfolg. Und warum nicht? Ist das System von den Parteien unterlaufen? Oder hat man wirklich als Einzelner einfach keine Chance?
  • Wollen die Menschen so jemanden wie mich überhaupt?
  • Kommt man aus der Politik wieder raus? Oder legt man sich da einen Stempel zu, den man nie wieder los wird?
  • Wie lässt sich die Politik mit dem Beruf vereinbaren? Und mit der Familie? Habe ich eine Verantwortung gegenüber meinen Nächsten? Und muss ich jedes Wort, auch als Privatperson, auf die Goldwaage legen?

Es sind viele Fragen, die mich beschäftigen. Fakt ist, dass ich momentan studiere und dieses Studium auf jeden Fall beenden möchte.  Dadurch habe ich den theoretischen Vorteil, dass ich, falls ich jemals in die Politik gehen sollte, auch wieder in die Geschäftswelt zurück kann. Ich wäre also nicht abhängig von meinem Beruf als Politiker. Aber macht einen das unabhängiger?

Ich weiß es nicht und es werden wohl auch noch einige Jahre ins Land ziehen, bevor ich das wirklich in Erwägung ziehe, aber lieber Sebastian, du hast natürlich recht: Wer sich aufregt, soll es besser machen!

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