10 Dinge, die mir in den USA besser gefallen

Ich bin ja momentan auf einem Roadtrip entlang der Ostküste der USA, was auch der Grund dafür ist, dass ich relativ unregelmäßig schreibe. Man hat nicht überall gutes Internet oder den Laptop dabei! Ist nicht mein erstes mal in diesem Land und viele Dinge und Abläufe kenne ich schon. Trotzdem (oder deswegen) gibt es vieles, von dem ich mir wünschen würde, dass es es so auch in Deutschland geben würde:

  1. Rechts abbiegen bei einer roten Ampel: Hat sich ja in Deutschland nie im großen Stil durchgesetzt, aber macht absolut Sinn und verkürzt die Wartezeiten an den Ampeln. Und an Stellen, an denen es zu gefährlich ist oder wo zu viele Unfälle passieren, kann man es immer noch verbieten.
  2. Panera Bread ist eine Bäckereikette, die gleichzeitig auch als Restaurant fungiert. Man bekommt dort Sandwiches, Suppen und Salate zu einem vernünftigen Preis, aus guten, frischen Zutaten – und Free WiFi!
  3. Absoluten Respekt vor der Polizei: Klar gibt es auch in den USA Verbrechen, mehr noch als in Deutschland. Und klar sind die Polizisten nicht immer das Gelbe vom Ei. Aber ein Großteil der Menschen hat großen Respekt vor einem Officer und es kommt relativ selten zu Übergriffen und Pöbeleien, gerade von Jugendlichen (hängt vielleicht auch mit dem Alkoholverbot <21 zusammen)
  4. Die Freundlichkeit der Amerikaner mag zuerst oberflächlich erscheinen, aber selbst wenn das nur oberflächlich ist, ist es schön (fast) überall mit einem Lächeln begrüßt zu werden. Ich habe hier sehr viel angeheiratete Familie und für die war es niemals ein Thema, mich (und meine Freundin) als Teil der Familie aufzunehmen. Wenn ich ehrlich bin, sind die Eltern meiner amerikanischen Stiefmutter mehr Großeltern für mich, als ein Teil meiner leiblichen. Und das ist nicht oberflächlich!
  5. Nachbarschaft ist hier mittlerweile ein größeres Thema als in Deutschland. Während die Deutschen sich immer mehr abkapseln, entdecken die Amerikaner die Vorteile von guter Nachbarschaft. Und danke der (oberflächlichen?!) Freundlichkeit, ist es schon fast Pflicht, mit den Nachbarn in Kontakt zu treten. Das und die Hilfsbereitschaft der Amerikaner, machen das Leben sehr angenehm hier.
  6. Allgemein die breite Verfügbarkeit von kostenlosem Internet und ausgeschilderten Restaurants
  7. Die vielfältige Landschaft und die Bandbreite an Ethnien in den Großstädten.
  8. Die wunderschön umgesetzte Planhauptstadt Washington D.C. mit großartigen Grünflächen im Stadtzentrum, wo man wirklich mit der Metro in den Park fahren kann, um dort zu Picknicken oder mit Freunden zusammen zu sitzen.
  9. TV On Demand – aber richtig!
  10. Keine GEMA!

Natürlich gibt es auch Dinge, die mir nicht ganz so gut gefallen. Das Gesundheitswesen, die teilweise lächerliche Prüderie („Wie, ihr seid nicht verheiratet und schlaft trotzdem im selben Zimmer?“) und manchmal auch das ständige „Hey, how are you?“. Aber nur manchmal.

Alles in allem könnte ich mir gut vorstellen, ein paar Jahre meines Lebens in den Staaten zu verbringen. Oder in der Karibik. Auf einer Insel. Auf meiner Insel.

Was fällt euch zu diesem Thema ein? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder gegensätzliche? Was ist euer Lieblingspunkt an den USA, was mögt ihr gar nicht? Könntet ihr euch vorstellen, in die Staaten zu ziehen?

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4 Kommentare zu „10 Dinge, die mir in den USA besser gefallen“

    1. Die haben ja auch Weitwinkel-Sicht! [Vorsicht, Rassismus]

      Wusste ich nicht, aber find ich gut. Die DDR hatte es ja auch. Gibt bei uns in der Stadt eine Ampel, die das hat, nur die Schweizer kapieren das nicht, gibt regelmäßig Hupkonzerte vor dem Krankenhaus…

      1. Hehe, ist ja auch nicht so wild. Hab das nur da gelassen um zu zeigen das ich auch bei WordPress bin.
        In China herrscht leider keine Stop-Pflicht, daher werden regelmäßig Passanten umgemaeht. Wenn ich könnte, würde ich die Regelung hier ändern.

      2. Freut mich ja 🙂

        Die Stopp-Pflicht ist ja auch sinnvoller Teil des Ganzen. Seltsam, dass sich das so durchgesetzt hat. Hier in den USA ist es teilweise auch so, dass es verboten ist, wenn Fußgänger an der Kreuzung zu sehen sind.

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